Was haben Bienen, Kochbücher und Kühlschränke gemeinsam?
Sie alle spielen eine wichtige Rolle in Projekten, die 2025 auf der Projektförderplattform Basislager Nachhaltigkeit der Hochschule Luzern – Design Film Kunst eingereicht wurden und einen Förderbeitrag erhalten haben.
In einer zukunftsfähigen Gesellschaft sind vermehrt Lösungen gefragt, die verändertes Konsumverhalten und bewusste, ressourcenschonende Lebens- und Wirtschaftsmodelle adressieren. Das Basislager Nachhaltigkeit, das dank den PgB Förderbeiträgen für das Projekt Nachhaltigkeitskultur Campus Luzern initiiert werden konnte, hat Studierende und Mitarbeitende des Departements Design Film Kunst eingeladen, Initiativen einzureichen, die in diesem Sinne mit Design, Film und Kunst-Expertisen und -Methoden einen positiven gesellschaftlichen Wandel voranbringen.
Wer die Wahl hat...
...hat die Qual. Aus den 22 eingereichten Vorhaben mit Fokus Suffizienz, Zirkularität, regenerative Praktiken und/oder soziale Transformation hat die Jury sechs Projekte ausgewählt, die eine finanzielle Unterstützung erhalten haben. Je zwei BA-, zwei MA- und zwei Mitarbeitendeneingaben widmen sich unterschiedlichen Nachhaltigkeitsthemen, wie beispielsweise der Stärkung von repair/reuse Ansätzen, der Unterstützung der Energiewende mittels Aufbau einer Standardkollektion ästhetisch ansprechender, leistungsfähiger und gesellschaftlich akzeptierter Photovoltaik-Lösungen oder der Förderung von Biodiversität durch den Aufbau artgerechter Bienenhaltung auf dem DFK Campus.
Alle drei Projekte sind gestartet. Drei davon möchten wir kurz vorstellen:



Wie geht es weiter?
Die Förderplattform wurde u.a. im September an der Social Design Conference in Luzern und im November an der Partnerhochschule MOME in Budapest vorgestellt und Feedback zur Ausrichtung und zum Prozess abgeholt. Neben einer Namensänderung wurden auch andere Anpassungen vorgeschlagen. Für die zweite Runde stehen deshalb Neuerungen an: Der zukünftige Bewerbungs- und Bewertungsprozess wird zweistufig sein und soll sich dank eines Pitch-Formats interaktiver gestalten. Wir möchten damit erreichen, dass sich die Mitbewerber:innen an diesem Anlass kennenlernen und sich untereinander vernetzen können. In Zukunft soll der Fördergedanke auch auf Beratungsangebote ausgeweitet werden. Hierfür wurde Kontakt zum HSLU-weiten Programm Smart-up gesucht, das Studierende, Alumni*ae und Mitarbeitende unterstützt, Geschäftsideen umzusetzen, um einen Expert*innen-pool für Nachhaltigkeitsaspekte aufzubauen. Zurzeit laufen die Vorbereitungen für die zweite Ausschreibungsrunde der Förderplattform im ersten Quartal 2026. Wir sind jetzt schon gespannt auf die Eingaben!